Muri-Gries

Die Abtei Muri-Gries ist eine Südtiroler Benediktinerabtei mit Sitz im Bozener Stadtteil Gries-Quirein am Grieser Platz 21. Sie wurde 1845 durch Ordensbrüder gegründet, die aus dem vier Jahre zuvor aufgehobenen Kloster Muri stammten. Aus diesem Grund ist die Abtei Mitglied der Schweizerischen Benediktinerkongregation.

Die Klostergebäude, aus einer Burg heraus entstanden, beherbergten zuvor vom frühen 15. Jahrhundert bis zu dessen Aufhebung im Jahr 1807 ein Augustiner-Chorherrenstift. 1977 wurde die Anlage unter Denkmalschutz gestellt. Die klostereigenen Weinberge werden durchwegs mit integrierten und naturnahen Anbaumethoden bearbeitet. Geringe Stockbelastung sowie schonende, regulierende Eingriffe auf das Pflanzenwachstum und die Umwelt, sind die Grundlagen für optimale Ernteergebnisse und eine intakte Umwelt. Die Klosterkellerei ist seit Jahrzehnten Mitglied des Südtiroler Beratungsringes. Die Weinberge werden wie die restlichen über 80 Prozent der Südtiroler Rebflächen entsprechend den naturnahen und nachhaltigen Pflanzenschutzstrategien des Beratungsringes bearbeitet. Ein moderner Betrieb in alten Gemäuern. Im Jahre 1968 kommt es in der Klosterkellerei zu einer einschneidenden Wende: zum ersten Mal werden die eigenen Weine in grösserem Stil in der Kellerei selbst in Flaschen abgefüllt. Immer mehr setzt sich ein konsequentes Qualitätsdenken durch. 1985 rückt der Lagrein in der Weinhierarchie der Klosterkellerei an die erste Stelle auf und beginnt sein wahres Profil zu zeigen. Muri-Gries erkennt die Werte der alten, einheimischen und oft vernachlässigten Rebsorte. Das Bewusstsein zur eigenen Tradition wird neu belebt. Auf die Qualität der eigenen Rebsorten zu setzen, mit den eigenen Ressourcen zu arbeiten und darauf aufzubauen, wird zum Erfolgsgeheimnis der Klosterkellerei.

Entschuldigen Sie die Unannehmlichkeiten.